sächsische Gerichte


Stand: 23.02.2004 | suchen| impressum | feedback | home

Das Getränk Nr. 1 der Sachsen ist "een Schälchen Heeßer". Daher kommt wohl auch der Name "Kaffeesachse". Nun ja, wie man Kaffee kocht, muß ich wohl nicht erläutern.

Gut zum Kaffe paßt der Dresdner Christstollen.

Für alle, die nicht mehr bis Weihnachten warten wollen, gibt's hier die Zutaten: Zubereitung:

Rosinen, Zitronat, Orangeat, Mandeln, geriebene Zitronenschale und Rum mit etwas Wasser verrühren, und zugedeckt bei Zimmertemperatur eine Nacht lang durchziehen lassen.

Am nächsten Tag für den Hefevorteig ein Drittel des Mehls in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe mit 150 ml kalter Milch und dem Zucker verrühren, dann in die Mehlmulde geben und zu einem festen Vorteig kneten. Zugedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Vorteig mit dem restlichem Mehl, dem Rest Milch, Eigelb und Salz verkneten. Das Marzipan nach und nach dazugeben. 200 g weiche Butter in kleinen Stückchen dazugeben und unterarbeiten. (Die Butter darf nicht zu heiß sein, das schadet dem Teig!)
Den Teig noch einmal zugedeckt 15 bis 20 Minuten gehen lassen.

Die Gewürzmischung vom Vorabend unter den Hefeteig kneten, den Teig halbieren und zwei Stollen formen. Jetzt den Herd vorheizen. Die Stollen 15 Minuten ruhen lassen, dann auf Backpapier geben und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad etwa 75 Minuten backen. Noch heiß mit dem Rest Butter (jetzt muß sie flüssig sein) bestreichen und mit Puderzucker bestäuben.

Ein Stollen braucht Ruhe! Nach dem Backen in Pergamentpapier einschlagen und 1 bis 2 Wochen ruhen lassen. Erst dann entwickelt sich der volle Geschmack.

Na dann: Guten Appetit!