Sportler und Kosmonauten


Stand: 2007-01-01 | suchen| impressum | feedback | home

Michael Ballack Michael Ballack, (* 29.6.1976 in Görlitz)
Begann mit 7 Jahren bei Motor-Karl-Marx-Stadt mit dem Fussballspielen. 1995 bekam er seinen ersten Profivertrag beim Chemnitzer FC. Mit 21 Jahren wechselte er zum 1.FC Kaiserslautern, mit dem er 98/99 den Meistertitel holte. Im April 1999 bestritt er in Bremen gegen Schottland sein erstes Länderspiel. 1999/2000 wechselte Ballack zu Bayer Leverkusen.
Richtig berühmt wurde er im Sommer 2002 zur Weltmeisterschaft, wo er mit dem 1:0 gegen Südkorea Deutschland ins Finale brachte. Nach vier Jahren beim FC Bayern München unterschrieb er im Mai 2006 einen Dreijahresvertrag mit dem Londoner Fußballklub Chelsea. An der WM 2006 nahm er als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft teil.

Sigmund Jähn Sigmund Jähn, (* 13.02.1937 in Morgenröthe-Rautenkranz),
war der erste Deutsche im All.
Am 26.August 1978 flog Sigmund Jähn zusammen mit dem russischen Kommandanten Waleri Bykowski mit dem Raumschiff Sojus 31 zur Orbitalstation Salut 6 der damaligen Sowjetunion. Neun Tage lang umkreisten die Kosmonauten die Erde, sieben davon waren ausgefüllt mit wissenschaftlichen Experimenten. Am 3.September kehrte die Besatzung wohlbehalten zurück.
1983 promovierte er am Potsdamer Zentralinstitut für Physik der Erde zum zum Dr.rer.nat. auf dem Gebiet der Fernerkundung der Erde.
Seit 1990 ist er im russischen Kosmonautenausbildungszentrum als freier Berater für das Astronautenzentrum des DLR und seit 1993 auch für die ESA (European Space Agency) tätig.
Sigmund Jähn hat zahlreiche Publikationen zu Fragen der Fernerkundung und der Entwicklung der bemannten Raumfahrt veröffentlicht. 1983 erschien sein Buch "Erlebnis Weltraum". Im Jahr 2001 wurde der Planetoid 1998BF14 nach ihm benannt.

Helmut Schön Helmut Schön, (* 15.09.1915 in Dresden, 23.02.1996 in Wiesbaden)
Fußballer, Bundestrainer
Helmut Schön spielte bereits mit 17 Jahren in der Männermannschaft des Dresdner SC, mit der er zweimal Deutscher Meister wurde. In seinem ersten Länderspiel am 21.11.1937 in Hamburg gegen Schweden trug er mit zwei Treffern zum 5:0-Erfolg bei. Nach dem Krieg betreute mehrere Jahre die Sachsenauswahl.
Unmittelbar nach dem dem skandalösen 1:5 der SG Friedrichstadt (Schön war Stürmer) gegen Horch Zwickau am 16.04.1950 setzte sich fast die gesamte Friedrichstädter Mannschaft aus Enttäuschung über die von oben sanktionierte unfaire Schiedsrichterentscheidung in den Westen ab. Der Nachfolger des DSC galt in der DDR als "bürgerliches Rudiment" und der Schiedsrichter war zur "fortschrittlichen Spielleitung" aufgefordert worden. Durch Fouls hatte Friedrichstadt zum Schluss nur noch acht Spieler auf dem Feld. Schön ging nach Berlin zu Hertha BSC, dann war er Trainer beim SV Wiesbaden und beim Saarländischen Fußballbund.
In seiner Zeit als Bundestrainer (1964 bis 1978) wurde die BRD Vizeweltmeister (1966), WM-Dritter (1970), Europameister (1972) und Weltmeister (1974).

Täve SchurGustav-Adolf Schur, (* 23.02.1931 in Heyrothsberge bei Magdeburg),
Radsportler,
Straßen-Weltmeister der Amateure 1958 im französischen Reims und 1959 im niederländischen Zandvoort. Vize-Weltmeister 1960 auf dem Sachsenring. Zweifacher Sieger der Internationalen Friedensfahrt 1955 und 1959. Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne, Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom. Achtfacher Etappensieger der Friedensfahrt. Mehrfacher Sportler des Jahres in der DDR. Zum Populärsten Sportler der DDR in 40 Jahren gewählt. Von 1998 bis 2002 Bundestagsabgeordneter für die PDS.

Jens WeißflogJens Weißflog, (* 21.7.1964 in Erlabrunn im Erzgebirge)
Als erster Skispringer der Welt war Weißflog viermal Sieger der Vier-Schanzen-Tournee (1984, 1985, 1991, 1996).
Olympische Spiele:
1984 (Sarajevo) Olympiasieger Normalschanze und Silbermedaille Großschanze
1994 (Lillehammer) Olympiasieger Großschanze und Olympiasieger Mannschaft
Weltmeisterschaften:
Weltmeister - 1985, 1989
Silbermedaille - 1984, 1985, 1989, 1995
Bronzemedaille - 1989, 1990, 1991 (2mal), 1995
Heute arbeitet er in Oberwiesenthal als Hotelier.

Katharina Witt Katharina Witt, * (03.12.1965 in Staaken),
2-fache Eiskunstlauf-Olympiasiegerin: 1984 in Sarajevo, 1988 in Calgary
4-fache Eiskunstlauf-Weltmeisterin: 1984 in Ottawa, 1985 in Tokio, 1987 in Cincinatti, 1988 in Budapest
6-fache Eiskunstlauf-Europameisterin: 1983 in Dortmund, 1984 in Budapest, 1985 in Göteborg, 1986 in Kopenhagen, 1987 in Sarajewo, 1988 in Prag
1999 wurde sie in den USA zur "Beliebtesten Sportlerin" und in Deutschland zur "Eiskunstläuferin des Jahrhunderts" gewählt.
Wenn auch nicht mehr als aktive Sportlerin, so bezaubert sie in ihren "Shows On Ice" immer noch das Publikum.