Wappen und Hymne


Stand: 22.03.2004 | suchen| impressum | feedback | home

Das Wappen

Wappen
Das Wappen zeigt die schwarzen und goldenen Balken des Stammwappens der Askanier, eines niedersächsischen Fürstengeschlechtes, die diesem seit dem Jahre 1261 zur Unterscheidung vom Wappen des (nieder-)sächsischen Herzogtums einen Blätterzweig auflegten. Dieser wurde im Laufe der Zeit zum heutigen Rautenkranz umgewandelt. Als der letzte Askanier 1422 starb, verlieh der deutsche Kaiser Sigismund die frei gewordene Kur Sachsen zusammen mit dem Herzogtum an den Markgrafen Friedrich den Streitbaren von Meißen. Zusammen mit der Kur (dem Recht, als einer von sieben Fürsten den deutschen Kaiser zu wählen) ging damit auch das Wappen auf die Wettiner über.

Die weiß-grüne Flagge wurde 1815 eingeführt und spiegelte die grün-weißenen Kokarden der sächsischen Armee wider. In einer Verfügung Friedrich Augusts I. vom 22. Mai 1815 war festgelegt worden, die bisher weiße Kokarde der sächsischen Truppe mit einem breiten grünen Rand zu umgeben, um so Verwechslungen mit anderen Truppen auszuschließen. Bei seiner Rückkehr vom Wiener Kongreß in die Heimat wurde der König von der Bevölkerung mit weiß-grünen Schleifen begrüßt. Das gefiel dem König und damit standen die neuen Landesfarben fest.

Die Hymne


Eine offizielle Hymne haben die Sachsen nicht.

Eine inoffizielle gibt es schon seit DDR-Zeiten. Sie heißt "Sing, mei Sachse, sing" und stammt von Jürgen Hart.

Als wir Sachsen noch einen König hatten (ob das so gut war, weiß ich nicht), hatten wir auch eine Hymne, "Gott segne Sachsenland". Den Text hat Siegfried August Mahlmann (1771-1826) im Jahre 1815 geschrieben. Nach dem Tode von König Friedrich August II. im Jahre 1854 wurde die zweite Strophe umgeschrieben. Die Melodie entspricht der englischen Nationalhymne "God save our gracious Queen" von Henry Carey (1663-1747).

Es gibt auch noch eine Sachsenhymne und ein Sachsenlied. Wer diese Lieder gedichtet und komponiert hat, entzieht sich meiner Kenntnis.